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Pressemitteilungen

Mehr Angebote für Wohnmobilisten im Remstal (08. Februar 2017)

791 Tage vor der Eröffnung der Remstal Gartenschau 2019 hat die Geschäftsstelle zur Auftaktveranstaltung in Sachen Wohnmobil-Tourismus eingeladen. „Bei unserer Remstal Gartenschau 2019 wollen wir den über 80 km langen Landschaftsraum erlebbar machen und dabei gilt in besonderem Maße: Der Weg ist das Ziel! Deshalb sind wir das ideale Reiseziel für Wohnmobilisten!“ So begrüßte Thorsten Englert, Geschäftsführer der Remstal Gartenschau 2019 GmbH, die rund 50 Interessierten. Aus allen Gartenschau-Kommunen war man nach Schorndorf gereist, um sich über das Thema Wohnmobil-Tourismus zu informieren. Thorsten Englert ist davon überzeugt, dass gerade auch die Weiterentwicklung des Wohnmobil-Tourismus im Remstal wichtig ist, um das ambitionierte Ziel, Naherholungsgebiet Nummer 1 in der Region Stuttgart zu werden, realisieren zu können. Dass derzeit noch einiges zu verbessern ist, darüber waren sich die geladenen Experten alle einig. Andrea Gerlach von der Stuttgart Marketing GmbH berichtete von der noch fehlenden Stellplatz-Infrastruktur in der Region Stuttgart und war umso erfreuter darüber, dass nun die Entwicklung neuer Stellplätze im Remstal vorangetrieben wird. Dass dies nicht nur aus touristischen, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen sinnvoll sei, das machte Hans-Jürgen Hess, Vorsitzender vom Verband der Wohnmobil-Stellplätze, deutlich. „Der klassische Wohnmobil-Tourist gibt schließlich im Durschnitt 45€ pro Tag für Einzelhandel, Gastronomie und andere touristische Angebote aus“, so Hans-Jürgen Hess. Auch Petra Kutzschmar vom Verband Region Stuttgart ist davon überzeugt, dass die bestehenden Chancen genutzt und das Angebot für Wohnmobil-Touristen im Remstal weiter verbessert werden muss. Daraufhin machte Thorsten Englert deutlich: „Ein ausdrückliches Dankeschön geht an den Ver-band Region Stuttgart. Er fördert dieses Projekt finanziell und bringt es damit wesentlich voran.“ Eine weitere Sache war dem Geschäftsführer der Remstal Gartenschau 2019 wichtig: Die Remstal Gartenschau 2019 ist der ideale Anlass, Neues anzupacken und auf den Weg zu bringen. „Alle touristischen Maßnahmen sind aber nachhaltig angelegt. Wir würden alles falsch machen, wenn 2020 dann wieder alles vorbei wäre!“ Auch im Bereich Wohnmobil-Tourismus ginge es deshalb darum ein nachhaltiges Konzept zu entwickeln und alle Beteiligten mit ins Boot zu holen. Die Geschäftsstelle der Remstal Gar-tenschau 2019 GmbH nehme beim Projekt Wohnmobil-Tourismus deshalb die Rolle der Koordinations-stelle und treibenden Kraft gerne ein.   „In Urbach wäre es möglich, im Bereich der Freibadparkplatzes ein paar Wohnmobilübernachtungsplätze auszuweisen", so BM Hetzinger.
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Bahnkunden können Schadensersatz fordern für Mängel auf der Remsbahn (08. Februar 2017)

Wie der Gemeindeverwaltung jüngst bekannt wurde, hat ein uns persönlich bekannter Bahnkunde mit Jahreskarte beim VVS per E-Mail reklamiert, dass er auf der Remsbahn insbesondere seit Oktober letzten Jahres mit zahlreichen Verspätungen oder ganzen Zugausfällen sowie weiteren Unannehmlichkeiten konfrontiert war. Er hat dabei darauf hingewiesen, dass die Bahn über die Medien verlautbaren hat lassen, dass sie bereit sei, den Stammkunden als Entschädigung Preisnachlässe bzw. Rabatte und/oder Gutscheine zukommen zu lassen. Offensichtlich macht die Bahn dies aber nur auf Antrag und nicht automatisch. Bei dem betreffenden Bahnkunden hat es jedenfalls funktioniert in dem er ein Mail mit folgendem Wortlaut formuliert hat:   „Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe ein Jahresabo für die Strecke zwischen Urbach und Stuttgart-Vaihingen. Wie Ihnen bekannt sein dürfte, ist der Zustand auf der Remsbahn durch zahlreiche Zugausfälle und noch mehr Verspätungen in den letzten Monaten unhaltbar geworden. Auch das neue Jahr hat durch Personalmangel und technische Störungen mit etlichen Zugausfällen begonnen. Dass Sie die Missstände erkannt haben, wurde in der Presse kommuniziert. Ein Ende scheint nicht in Sicht. In der Stuttgarter Zeitung wurde auch geschrieben, dass Sie den Pendlern zumindest eine Monatsrate erlassen bzw. zurückzahlen wollen. Bisher konnte ich auf meinem Konto keinen Zahlungseingang erkennen. Ich bitte um Mitteilung bis wann dies umgesetzt werden soll. Die Preiserhöhung wurde dagegen umgesetzt. Für Ihre Rückmeldung bedanke ich mich und verbleibe Mit freundlichen Grüßen   Dieses Mail hatte der Bahnkunde und Jahreskarteninhaber unter Angabe der Abo-Nr. und der Adresse an die folgende Adresse gerichtet: abo-vvs@bahn.de .   Er erhielt daraufhin ein Entschuldigungsschreiben der Bahn und als Entschädigung einen Monatsbeitrag seines Jahresabos als Gutschein.   Die Gemeindeverwaltung kann alle Stammkunden der Bahn nur dazu ermuntern, nach diesem Muster vorzugehen.
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Remstal-Gartenschau: Hoffnungsvoller Start und viele Entwicklungsmöglichkeiten (20. Januar 2017)

Im Februar 2016 war es soweit: Mit einer rege besuchten Bürgerinfo in der Auerbachhalle fiel der offizielle Startschuss für die Remstal Gartenschau 2019 in Urbach. Zusammen mit 15 weiteren Remstal-Kommunen beteiligt sich unsere Gemeinde an diesem einzigartigen Kooperationsprojekt. In zwei Jahren werden 16 Orte zwischen Remseck am Neckar und Essingen Gäste aus nah und fern zu attraktiven Naturerlebnisräumen ihrer eigenen Gemeinde einladen. Urbach liegt auf dieser „Perlenkette der Remstal-Gartenschau-Veranstalter“ etwa in der geografischen Mitte. Von April bis Oktober 2019 wird man also auch uns von vielen Seiten Aufmerksamkeit entgegen bringen. Diese Chance wollen wir nutzen – für unsere Gäste, vor allem aber für unsere eigene Gemeinde. Urbacher Bürger engagieren sich Von Anfang an, nach Abstimmung mit den Naturschutzbehörden und –verbänden sowie der Forstverwaltung, war uns die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger wichtig. Unser Gartenschau-Standort erfährt wachsende Unterstützung. Natürlich gibt es auch skeptische Stimmen. Wir schätzen es, wenn Bürger ihre Bedenken äußern und nicht nur hinter vorgehaltener Hand meckern. Konstruktive Kritik hilft meistens weiter. Natur erleben: im Forst, beim Wandern, durch Vogelschutz Anders als der Name vermuten lässt, ist die Gartenschau mehr als „nur“ eine Blumenschau. Für Urbach haben wir zwei Themenschwerpunkte festgelegt: „Das Vogelschutz- und Naturschutzgebiet als Naturerfahrungs- und Erholungsraum“ und „Der Forst als Lern-, Spiel- und Expeditionsraum“. Bei Ortsbegehungen zwischen Freibad und Bärenbachtal, auf dem Gartenschaugelände in Schwäbisch Gmünd und aktuell in Öhringen und im „Haus der Honigbiene“ in Ludwigsburg haben wir uns als Gemeinde und als Bürgerschaft Anregungen geholt, welche Aktionen auch zu uns passen könnten. Die Neukonzeption mehrerer Wanderwege ist derzeit in Planung. Mitglieder aus Vereinen, Kirchen, Sportgruppen, Naturschutzinteressierte und Privatleute haben ihre Bereitschaft signalisiert, verschiedene Themen in den nächsten zwei Jahren weiter auszuarbeiten und aktiv im Gartenschaujahr 2019 zu begleiten. Umweltbildung im Haus des Waldes und mit Waldpädagogen Das Thema Waldpädagogik ist ein Alleinstellungsmerkmal für unsere Gemeinde. Die Planungen für das Umweltbildungshaus mit waldpädagogischen Angeboten sind in vollem Gang. Das Büro „Arbor“, welches auch das „Naturatum“ bei der Gartenschschau in Schwäbisch Gmünd konzipiert hat, wurde beauftragt einen Naturerlebnis-Parcour zwischen Parkplatz Hagsteige und Bärenbach zu planen. Mit der „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald“ haben wir einen kompetenten Kooperationspartner gewonnen. Der Gemeinderat hat beschlossen, dass sich engagierte Interessenten zu Waldpädagogen ausbilden lassen können, um im Gartenschau-Jahr verschiedene Programme durchzuführen. Auch nach 2019 soll Umweltbildung und Waldpädagogik für Kindergärten, Schulklassen und Familien ein Schwerpunktangebot in dem projektierten Haus des Waldes bleiben. Innovative Architektur Mit der Hochschule für Technik in Stuttgart haben wir einen Partner für die Konzeption des möglichst energieautarken Umweltbildungshauses begeistern können. Die Professoren Binder und Petersen erarbeiten mit ihren Studenten seit Herbst 2016 verschiedene Vorschlägen, die sie am 31. Januar 2017 um 18.00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses in Form verschiedener der interessierten Öffentlichkeit präsentieren werden. Dabei werden auch Entwürfe für den Neubau eines Gaststättengebäudes für Freibadbesucher und Wanderer gezeigt. An dem interkommunalen Architekturprojekt „16 Stationen“ beteiligen sich 16 Spitzenarchitekten aus ganz Deutschland. Bei einer spannenden Auslosung fiel das Los für Urbach auf das Architekten-Duo Achim Menges und Jan Knippers aus Stuttgart. Ihre ersten Entwürfe werden im Rahmen einer Ausstellung im Frühjahr der Öffentlichkeit vorgestellt. Was ist 2017 geplant? Auch im kommenden Jahr gilt: Alle Aktionen und Einrichtungen, die im Zusammenhang mit der Gartenschau entstehen, sollen neben unseren Gästen langfristig der eigenen Gemeinde zu Gute kommen. Besondere Aufmerksamkeit gilt jungen Familien mit Kindern. Aber auch alle anderen Altersgruppen haben wir im Blick. 2017 arbeiten wir weiter an vielfältigen Themen, z.B. an einer umweltverträglichen Verkehrssteuerung und Besucherlenkung, an Bildungsangeboten und weiteren Themen. Nach wie vor bleiben kreative Ideen, engagiertes Zupacken und das Mitmachen von vielen gefragt.
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Die Schule zukunftsfähig gemacht, den Schulstandort gestärkt: (12. Oktober 2016)

Am 23. September 2013 hatte die Gemeinde Urbach den Antrag gestellt, dass die Wittumschule zu einer Gemeinschaftsschule werden darf, am 10. Februar 2014 wurde dieser Antrag vom Regierungspräsidium Stuttgart genehmigt. Mit Beginn des Schuljahres 2014/2015 erfolgte nach umfangreichen und sorgfältigen, vor allem auch konzeptionellen Vorbereitungen der Startschuss für den „Echtbetrieb“ mit der Klasse 5. Schon damals musste die Gemeinde dem Land zusagen, bis zum Schuljahresanfang 2016/2017 die für den Gemeinschaftsschulunterricht ab Klasse 7 notwendigen beiden Naturfachräume ergänzend zu schaffen. Am 23. Juli 2015 war der erste Spatenstich, ein gutes Jahr später ist der Neubau bezugsfertig. Und zur Einweihung, die im Rahmen des Schulfests der Wittumschule gefeiert wurde, gab es am vergangenen Samstag ein großes Stelldichein von Kindern, Eltern, LehrerInnen und an der Wittumschule Beschäftigten. Bürgermeister Hetzinger begrüßte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kirchen, Vereinen und Verwaltung, und natürlich die Schulleitung und Elternvertreter der Wittumschule. Stellvertretend für alle Handwerker und Planer – und das waren weit mehr als 30 – begrüßte er den Architekten und seinen Bauleiter, Herrn Gebhard Kölz und Herrn Frank Roth, als Behördenrepräsentant Herrn Regierungsschulrat Thomas Biber vom Staatlichen Schulamt Backnang, und ebenso den Rektor der Hohbergschule Plüderhausen, Herrn Jürgen Groitzsch. Gleich vorneweg dankte Bürgermeister Hetzinger dem Saxophon-Quartett der Jugendmusikschule Schorndorf und Umgebung für den tollen musikalischen Einstieg und die weitere Umrahmung.
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Vandalen wüteten am Bergrutsch – nicht nur Sachschaden, sondern auch Ziegen verletzt (14. September 2016)

Mit brachialer Gewalt gingen unbekannte Täter vermutlich am vorvergangenen Wochenende, als zwischen Freitag, 2. und Sonntag, 4. September auf ihrer Zerstörungstour auf dem Bergrutschrundweg vor. So wurden an den „Stäffelen“ zwischen Ziegenstall und Aussichtsplattform großflächig die Geländer herausgerissen. Noch mehr Gewalt bedurfte es bei der Zerstörung einzelner Stufen und dem Herausbrechen einzelner Steine an der Plattform mit der Ruhebank. Letzteres ist wohl kaum unter Zuhilfenahme von Werkzeug wie Stemmeisen oder Spaten möglich gewesen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob in den umliegenden Gerätehütten womöglich eingebrochen wurde, um an solches Werkzeug heranzukommen. Reinhard Baumgärtner, Eigentümer der Ziegen, die im Bergrutsch die „Landschaftspflege“ betreiben, beklagte außerdem in der vergangenen Woche gegenüber dem Ordnungsamt Verletzungen an zwei seiner Ziegen, darunter auch ein offener Beinbruch. Nachdem die aufgetretenen Verletzungen in zeitlichem Zusammenhang mit den Schachschäden am Bergrutschrundweg stehen, liegt die Vermutung nahe, dass die Täter mit den offenbar überschüssigen Kräften auch für die Verletzungen der Tiere verantwortlich sind. Dass sich die Tiere diese selbst zugezogen haben, hält der Eigner für äußerst unwahrscheinlich. Falls zu den gänzlich unnötigen Sachbeschädigungen – der Bauhof schätzt die Schadensumme auf mindestens 1.000,00 € - jetzt noch Tierquälerei hinzukäme, würde das dem Ganzen noch eine andere Dimension geben. Insofern ist der Gemeindeverwaltung und der Polizei sehr daran gelegen, diese Untat aufzuklären, zumal es nicht das erste Mal war, dass es dort zu solchen Beschädigungen gekommen ist. Vor einigen Monaten hatten Unbekannte größere Steinblöcke aus der bei der Flurbereinigung angelegten Weinbergmauer herausgebrochen und den steilen Abhang hinunterrollen lassen. Auch damals entstand erheblicher Sachschaden. Das Ordnungsamt und der Polizeiposten Plüderhausen bitten die Bevölkerung um Mitteilung von Wahrnehmungen, die im Zusammenhang mit dem Vandalismus bzw. dem Angriff auf die Ziegen vom Bergrutsch stehen könnten. Vielleicht waren ja an besagtem Wochenende auch abends oder nachts „Stücklesbesitzer“ in der Nähe, die etwas mitbekommen haben. Ebenso wäre es wichtig zu erfahren, ob aus einem Gartenhäusle im fraglichen Gebiet Werkzeug entwendet wurde. Sachdienliche Hinweise – gerne auch vertraulich – nimmt der ermittelnde Polizeiposten Plüderhausen entgegen, Tel. 81344.
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