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Tag des Baumes

Anlässlich des 29. Tag des Baumes beim Wittumstadion 2 Ahornbäume gepflanzt

Einer schönen Tradition folgend wurde anlässlich des Tags des Baumes am vergangenen Sonntagmorgen beim Wittumstadion wieder ein Baum gepflanzt. In diesem Jahr fiel aufgrund des Standorts ausnahmsweise die Wahl nicht auf die zum „Baum des Jahres 2017“ ausgerufene Fichte, da diese am ausgewählten Platz nicht standortgerecht wäre. Stattdessen zieren nun zwei Blutahornbäume die Grünflächen auf dem Parkplatz vor dem "SC-Treff".

Jürgen Schlotz vom Albverein Urbach referierte über die Familie der Ahornbäume, hier mit Bürgermeister Jörg Hetzinger und den Sängern vom Gesangverein Eintracht 1925, die den Tag des Baumes musikalisch umrahmten


„Bäume sind Meister der Geduld: Sie bieten Schatten und liefern uns Obst, und Vögel nisten in ihren Zweigen - und lehren sie uns nicht jedes Jahr aufs Neue, mit frischem Mut wieder anzufangen?“

Mit diesen treffenden Worten zitierte Bürgermeister Jörg Hetzinger  Dom Heider Cameron und stellte fest, dass eine hundertjährige Buche mit einer Höhe von etwa 20 Metern und einem Kronendurchmesser von etwa 12 Metern etwa 600 000 Blätter hat und mit diesen verzehnfacht sie ihre 120 qm Standfläche auf etwa 1200 qm Blattfläche. Durch die Lufträume des Schwammgewebes entsteht eine Zellfläche für den Gasaustausch von etwa 15 000 qm, eine Fläche in der Größe von 2 Fußballfeldern.
 
9400 Liter und damit 18 kg Kohlendioxid verarbeitet dieser Baum an einem Sonnentag. Das ist der durchschnittliche Kohlendioxidabfall von zwei bis drei Einfamilienhäusern.
 
Die 13 kg Sauerstoff, die dabei vom Baum durch Photosynthese als Abfallprodukt gebildet werden, decken den Bedarf von etwa 10 Menschen.

Die Fußball-E-Jugend-Buben vom SC Urbach "schafften" richtig und übernahmen die Patenschaft für die beiden Bäume


Anhand dieser Tatsachen werde deutlich, wie wichtig ein intakter Wald und eine nachhaltige Waldbewirtschaftung ist, führte der Bürgermeister weiter aus. Urbach sei bei der interkommunalen Gartenschau 2019 mit dabei.

Die Gemeinde habe sich dem Thema Wald und Natur angenommen, um deren Bedeutung zu unterstreichen. "Durch Umweltbildung soll ein nachhaltiger Beitrag zum Erhalt unserer Lebensgrundlagen geleistet werden. Wir sollten diese Chance ergreifen. Ich bitte Sie, helfen Sie mit, dass uns dies gelingt und wir in Urbach bei der Gartenschau etwas ganz Besonderes vorweisen können", appellierte der Bürgermeister an die zahlreichen Gäste dieser Urbacher Traditionsveranstaltung.
 
Mit von der Partie beim Tag des Baumes ist auch immer der Schwäbische Albverein Urbach. Dessen Sprecher, Jürgen Schlotz, stellte die speziellen Merkmale der
 Ahornfamilie vor und machte sich ebenfalls Gedanken zu möglichen Aktivitäten bei der Remstalgartenschau. So wolle sich der SAV Urbach mit ausgebildeten Wanderführern beteiligen und es wurde die Idee entwickelt, die einstmals betriebene Flößerei auf dem Bärenbach und Urbach wieder in irgendeiner Weise ins Gedächtnis und vielleicht auch für Kinder erlebbar zu machen.
 
Große Begeisterung und Engagement für die zu pflanzenden Bäume zeigten die Jungs von der Fußball-E-Jugend des SC Urbach. Sie waren mit Feuereifer dabei, als es darum ging, die Pflanzlöcher auszuheben und die Bäume darin zu platzieren. Nach dem Angießen übernahmen sie auch die Patenschaft für die beiden Ahornbäume und wollen bei jedem Training mal bei ihnen vorbeischauen.
 
Dafür gab es zum Dank aus der Hand des Bürgermeisters nicht nur eine Urkunde, sondern auch Gutschein zum Eis essen.
 
Umrahmt wurde der „Tag des Baumes“ in diesem Jahr wieder in gekonnter Weise vom Gesangverein Eintracht Urbach 1925.  Die dargebotenen Frühlingsweisen passten prima zu dem herrlichen Wetter am Sonntagmorgen, das nach Ende des offiziellen Teils noch einige Besucher dazu animierte, vom Vesperangebot des Schwäbischen Albvereins Gebrauch zu machen.

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