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Rückblick Schnitzfetzede

"Smiling Faces" all' überall bei der 12. Urbacher Schnitzfetzede

Ein sehr erfolgreiches Straßenfest ging am vergangenen Wochenende in Urbachs Mitte über die Bühne. Bei allerbestem Wetter konnten die Festbesucher die zwei Tage genießen. So waren am Ende nicht nur auf der Rockbühne am Samstagabend eine bestens aufgelegte Band gleichen Namens zu sehen, sondern bei allen Festbeteiligten, den Standbetreibern, den Musikern, den Organisatoren und natürlich zuvorderst bei den Festgästen "Smiling Faces" (lächelnde Geschichter).

Die Eröffnung der Schnitzfetzede übernahmen die beiden stellvertretenden Bürgermeister Ursula Jud und Joachim Bertsche für die an diesem Abend wegen eines privaten Termins verhinderte neue Bürgermeisterin Martina Fehrlen. Nach einer in Versform gehaltenen Begrüßungsrede, die die Erste stellvertretende Bürgermeisterin gemeinsam mit dem zweiten Stellvertreter Joachim Bertsche gehalten hat, erledigte Ursula Jud den Fassanstich routiniert und ohne die öfter bei derartigen Gelegenheiten vorkommende Bierdusche. Der Musikverein Urbach gestaltete dabei gut aufgelegt den musikalischen Rahmen bei der Eröffnung des traditionellen Urbacher Straßenfestes.

Bei angenehmen Temperaturen erfreuten sich die Gäste anschließend an den verschiedensten kulinarischen Highlights und den tollen Musikacts. Den Samstagabend bereicherten auf der Rockbühne „Minutemade“ und die „Smiling Faces“ und auf der Hauptbühne die Band „Himmel und Hölle“. Beide Bühnen waren bis in die Nachtstunden voll besucht und so herrschte am Samstagabend ausgelassene Stimmung.

Die offizielle Eröffnung folgte dann am Sonntag mit einem Frühschoppen, zu dem die Bürgermeisterin Martina Fehrlen zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung begrüßte. Begleitet wurde die Eröffnung von der hervorragend aufspielenden Jugendmusikschule der Partnerstadt Szentlörinc, die angesichts dieses großartigen Events extra angereist waren. Der Reisleiterin der Partnerstadt Sára Vörös überreichte Bürgermeisterin Fehrlen zwei 2 Meter große Leitvögel, die die Partnerstadt als Zeichen der Verbundenheit der beiden Gemeinden vor dem Rathaus platzieren kann. Den ganzen Tag wurden die Gäste mit perfektem Wetter beglückt und konnten den Tag mit den verschiedensten Auftritten von Urbacher Vereinen und leckerem Essen und Getränken genießen. Am Abend spielten „Rock 44“ und „Calo Rapallo & Friends“ auf der Rockbühne und „Sun ‘n‘ Fun“ auf der Hauptbühne und so erfreuten sich am späten Sonntagabend auch noch einige an den tollen Musikdarbietungen.

Wie viele Besucher sich am Wochenende auf den Weg in die Urbacher Mitte gemacht haben, zeigt sich daran, dass bereits am frühen Sonntagabend einige Stände restlos ausverkauft waren. So ging in der Nacht von Sonntag auf Montag ein tolles und ereignisreiches Straßenfest zu Ende.

An dieser Stelle darf nicht versäumt werden, allen herzlich zu danken, die zum Gelingen der Schnitzfetzede 2018 maßgeblich beigetragen haben. Von allen Seiten wurde sehr viel Engagement an den Tag gelegt. Erwähnenswert sind vor allem, die große Harmonie und die entspannte Stimmung, die trotz der vielen Arbeit während der gesamten Festtage unter den Standbetreibern geherrscht hat. Man hatte wirklich den Eindruck, dass es allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht hat.

An vorderster Stelle sind hierbei die Vereine und sonstigen Standbetreiber zu nennen, die sich am vergangenen Wochenende von ihrer (gast)freundlichsten Seite gezeigt haben. Dazu gehören viele weitere Rädchen, die ineinandergreifen müssen, damit so eine „Festmaschine“ störungsfrei läuft.

Den Landfrauen sowie der freiwilligen Feuerwehr gilt der Dank für die Bewirtung der Ehrengäste beim Frühschoppen. Die Gäste wurden mit Weißwurst und Weißbier bzw. Lachshäppchen und Sekt perfekt bedient.

Vom DRK Urbach, das die einen oder anderen Blessuren behandeln musste, über die Feuerwehr, die eine Nachtwache stellte, bis hin zu den Raumpflegern, die dafür sorgten, dass sich die Toiletten am Festplatz ordentlich präsentierten, alle sorgten mit großer Verantwortung und großem Einsatz für einen reibungslosen Festablauf – auch hinter den Kulissen.

Hervorgehoben werden muss an dieser Stelle auch der Einsatz der B-Jgd.-Jungs der Fußballjugend vom SC Urbach. Unter Anleitung ihrer Trainer Daniel Krötz, Philipp Molenda und Uwe Kietzmann sorgten die Jungs dafür, dass der Festplatz stets sauber und aufgeräumt war und kein schmutziges Geschirr herumstand. Zwei Tage und Nächte lang die Hinterlassenschaften anderer wegzuräumen und Geschirr zu spülen für alle beteiligten Stände - das ist für die 14 bis 16-jährigen Jungs wirklich eine absolut bemerkenswerte Leistung, die größten Respekt verdient.

Besonders zu erwähnen ist auch der Bauhof der Gemeinde. Für ihn stellt die Vorbereitung und der Abbau eines solchen Festes neben seinen diversen anderen Aufgaben immer wieder einen erheblichen Kraftakt dar, der ohne zu murren und mit großem Engagement erledigt wird. Auch das sollte einmal gesagt sein.

Dank zu sagen gilt es auch allen Lieferanten und Getränkehändlern, die stets für Nachschub und einen reibungslosen Festbetrieb gesorgt haben, auch wenn, wie so häufig an diesem Wochenende, mal etwas ausging an den Ständen.

Auch die Strom- und Wasserversorgung klappte dank guter Vorbereitung durch die Fa. Grass und den Wassermeister der Gemeinde, störungsfrei. Dafür ebenfalls ein herzliches Dankeschön!

Den Anwohnern und Ladengeschäften in und rund um das Festgelände sei an dieser Stelle ebenfalls ein riesen Kompliment ausgesprochen. Klaglos und mit großer Geduld haben alle das festliche Treiben inklusive Auf- und Abbau erduldet, auch wenn dies mit räumlichen Einschränkungen, teilweise verkürzten Ladenöffnungszeiten und sonstigen Unannehmlichkeiten wie Festleslärm usw. verbunden war. Das ist heute nicht mehr selbstverständlich und zeugt einfach von großer Identität und Verbundenheit mit unserem „Flecken“!

Dafür spricht auch, dass es – anders als anderswo – während des gesamten Festes zu keinen Ausschreitungen oder alkoholbedingten Ausfallerscheinungen gekommen ist. Auch dies war wieder ein sehr angenehmer Aspekt der diesjährigen „Schnitzfetzede“, der hoffentlich auch in Zukunft so bleibt.

Nachfolgend noch eine kleine Rückschau in Bildern:

Pünktlich um 18.00 Uhr eröffnete der Musikverein Urbach, der sich in guter Spiellaune präsentierte, die 12. Urbacher Schnitzfetzede musikalisch.
Nach ein paar kräftigen Schlägen der stellvertretenden Bürgermeisterin Ursula Jud saß der Zapfhahn im Fass und es war angestochen.
Bereits am frühen Abend waren die Bänke vor den Bühnen voll besetzt.
Während die Band „Himmel und Hölle“ den ganzen Abend auf der Hauptbühne für Stimmung sorgte…
…rockten die „Smiling Faces“ abends auf der Bühne in der Mühlstraße.
Zum Frühschoppen begrüßte Bürgermeisterin Martina Fehrlen zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung sowie Vertreter der Partnerstadt Szentlörinc.
Martina Fehrlen überreichte der Reiseleiterin der ungarischen Partnerstadt Sára Vörös zwei 2 Meter große Leitvögel als Geschenk.
Musikalisch untermalt wurde der Frühschoppen von der Jugendmusikschule aus Szentlörinc, die schon am Morgen groß aufspielte.
Das kulturelle Programm auf der Schnitzfetzede ist immer sehr abwechslungsreich. Neben dem „eingekauften“ Programm präsentieren sich auf der Hauptbühne sonntags immer junge Talente und die Vereine, Musik- und Tanzschulen – hier die Mädchen von der Ballettschule Ballett am Schloss unter der Leitung von Cornelia Hemeling.
Der Judoverein lieferte mit zwei seiner Abteilungen – Judo und Jiu Jitsu – einen spektakulären Auftritt.
Am Abend sorgten „Sun ‘n‘ Fun“ für tolle Stimmung auf der Hauptbühne.
Auf der Rockbühne wurde etwas für die Fans des gepflegten Blues-Rocks geboten. Altmeister Calo Rapallo gab sich mit seiner Band „Calo Rapallo & Friends“ die Ehre und sorgte auf der Rockbühne für einen tollen Abschluss der Schnitzfetzede.

Dass das Urbacher Straßenfest mit seinem gehaltvollen Musikprogramm auch bei Gästen umliegender Orte gut ankommt, mag der nachfolgende „Leserbrief“ verdeutlichen, der die Redaktion am Montag erreichte:

Wenn die Freunde müde sind und nach Hause möchten, muss man sich überlegen, ob man vielleicht auch müde ist oder doch lieber noch weiterzieht zum nächsten Event. So machten sich am Samstagabend gegen 22 Uhr, zwei Steinenberger Rockfans auf, um nach dem Motorradtreffen in Buhlbronn noch auf ein Bierle nach Urbach zu dümpeln, zur „Schnitzfetzede“ zu den Smiling Faces, die wir schon so oft gehört und genossen haben. Wir hätten wissen müssen, dass “auf ein Bierle” nicht funktioniert, wenn man dann vor der Bühne steht und mitschwoft. Und dieses Mal übertrafen sich Masi, Jogse und ihre drei hervorragend mitspielenden Bandmitglieder, deren Namen - sie mögen uns verzeihen - wir vergessen haben, total. Die Menschen auf der Bühne gaben alles, die Menschen vor der Bühne hüpften und sangen mit, es war eine mitreißende Stimmung. Sogar ein Rollstuhl stand plötzlich vor der Bühne ohne Mensch darin. Dieser war aufgestanden und bewegte sich zur Musik! Wirklich wahr, mit eigenen Augen gesehen. Dass langhaarige Männer zuweilen Gelähmte wieder zum Gehen bringen können, ist bekannt, aber diese Fähigkeit hätten wir „Jogse“ ehrlich gesagt nicht zugetraut. Und das Ganze wurde noch gekrönt durch “Grocki” Achim Grockenberger, der, selber zur Musik schwofend, die Smiling Faces eine glatte Stunde länger spielen ließ. Es war einfach nur klasse. Unsere Freunde hatten sicher mehr Schlaf. Aber ich habe heute die Ivan-Rebroff-Stimme! Rock’n roll!
Evy und Roland aus Steinenberg

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